Eine Ärztin betrachtet die Röntgenaufnahmen eines Patienten.

Alternativbetreuung in der Humanmedizin

Die Alternativbetreuung in der Humanmedizin bietet Arbeitgebern die Möglichkeit, den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz selbst in die Hand zu nehmen.

Ärzte sind wichtige Mitglieder unserer Gesellschaft. Ausgebildet in verschiedenen Disziplinen der Humanmedizin erkennen, behandeln und beugen sie Krankheiten vor und kümmern sich um die Gesundheit ihrer Mitmenschen. Der Arztberuf ist allerdings äußerst belastend: Nachtschichten, lange Arbeitszeiten, unfreundlicher Menschenkontakt und unangenehme Zwischenfälle strapazieren die Nerven sehr.

Hinzu kommen zahlreiche Gefahrenquellen wie medizinisches Werkzeug, Maschinen oder biologische Gefahrstoffe – Vorsicht und eine sorgfältige Ausbildung sind daher unerlässlich. Entsprechend wichtig ist ein guter Arbeits- und Gesundheitsschutz. Wer auf eine externe Betreuung verzichten möchte, kann auf die Alternativbetreuung zurückgreifen: Hier schlüpft der Arbeitgeber selbst in die Rolle des Experten und übernimmt kümmert sich um selbst um die Durchführung sämtlicher Arbeitsschutzmaßnahmen. Dafür ist die Teilnahme an einer BGW-Unternehmerschulung erforderlich.

Einer Person wird ein Verband am Knie angelegt.

Alternativbetreuung statt Regelbetreuung

Alternative Betreuung

Wer darauf verzichten möchte, für den könnte die alternative Betreuung geeignet sein. Hier schlüpft der Arbeitgeber oder eine andere ausgewählte Person in die Rolle des Experten. Voraussetzung dafür ist, dass er eine dementsprechende Schulung durchführt (sechs Lerneinheiten à 45 Minuten).

Der Dozent vermittelt die wichtigsten Informationen und Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes, so dass die Notwendigkeit einer externen Person gänzlich entfällt. Lediglich in Ausnahmen kann eine außenstehende Person konsultiert werden. Für die Erstellung der Gefährdungsbeurteilung und alle weiteren schutztechnischen Maßnahmen ist jedoch die geschulte Person selbst verantwortlich.

Gefahren und Risiken erkennt der frischgebackene Arbeitsschutzexperte selbst und beseitigt sie anschließend. Das macht den Ablauf flexibler und kostengünstiger, da das Honorar für eine externe Person entfällt. Allerdings verpflichtet sich die Person, die Schulung alle fünf Jahre aufs Neue zu absolvieren, um die Kenntnisse aktuell zu halten. Andernfalls entfällt die Lizenz und die Praxis muss zur Regelbetreuung zurück.

Wir von BAU WEITERBILDUNG bieten für alle Arztpraxen und medizinischen Einrichtungen mit bis zu 50 Beschäftigten das Unternehmermodell der Alternativbetreuung an. Als ein offizieller Kooperationspartner der BGW sind wir der richtige Ansprechpartner, wenn Sie die Organisation und Optimierung des Arbeitsschutzes in Ihrem Betrieb zukünftig selbst in die Hand nehmen wollen. Sie haben Interesse an unserem Angebot oder weitere Fragen zur Alternativbetreuung? Dann kontaktieren Sie uns gerne. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!